Wer
Ja, wer ist denn heimatgrün? Das bin ich. Und warum? Weil ich einfach unheimlich gerne wohne und schenke. Und weil ich mich seit jeher gleichermaßen für Natur und Design interessiere. Lange Zeit hatte ich mich nicht zwischen diesen beiden Leidenschaften entscheiden können. Bis ich herausfand, wie ich sie miteinander verbinden kann.
Alles begann mit einem Wecker. Meiner hatte nämlich seinen Geist aufgegeben. Nun, meine Betroffenheit hielt sich in Grenzen, denn er war ohnehin keine Granate. Zu klobig, zu hell und allerlei überflüssige Knöpfe. Am meisten jedoch ärgerte mich die Sache mit dem Strom. Nicht nur, dass ich verstaubtem Kabelsalat am Bett wenig abgewinnen kann. Auch die Zuverlässigkeit ließ sehr zu wünschen übrig. Bei jedem Stromausfall – und das kommt in unserem Altbaukasten immer mal wieder vor – verliert der Wecker augenblicklich sein Gedächtnis und schwupps hat man verpennt. Batterien? Achnee, die sind immer genau dann alle, wenn man einen wichtigen Termin hat. Und danach liegen sie noch wochenlang rum, weil man immer vergisst, sie zur Batteriebox im Supermarkt mitzunehmen.
‘Himmelherrgott, es muss doch einen gescheiten Wecker geben’, dachte ich mir und begab mich auf die Suche. Und siehe da – ich wurde fündig. Klein, angenehm unhell und nur zwei Tasten. Dazu von schlicht-schöner Eleganz. Hergestellt in Deutschland aus schadstoffarmem Kunststoff. Aber der Knüller ist: Er läuft mit Sonnenenergie. Keine nervigen Batterien, keine Angst vor Stromausfall, kein Verschlafen. So macht Weltretten Spaß! Wenn doch alle Produkte so schlau-schön wären! Mal sehen, was es noch so gibt…
So begann ich in meiner Freizeit zu recherchieren. Und entdeckte nach und nach eine tolle Sache nach der anderen. Regenschirme, die wie diese süßen Papierschirmchen aussehen, die beim Italiener im Eis stecken – nur in groß. Mit handgefertigtem Bambusgestell und kompostierbarem Kunststoffschirm. Radios aus nachhaltig angebautem Holz. Zeitschriftenhalter, die aus Reststücken der Tennishallenbelag-Produktion hergestellt werden. In Wimbledon-Grün und FrenchOpen-Rot. Und vieles mehr. Dahinter stecken meist kleine Designlabels bis mittelständische Betriebe. Keine undurchsichtigen Riesenfirmen, sondern mutige Menschen mit Herz und Verstand. Die sich mit viel Engagement und Kreativität für eine neue, transparente Form des Wirtschaftens einsetzen, die den Menschen und den Erhalt unserer Lebensgrundlagen in den Mittelpunkt stellt.
Ich war hingerissen und die Idee für Heimatgrün war geboren. Formschöne Wohnaccessoires für die eigenen vier Wände und fabelhafte Geschenkideen für Familie, Freunde, Kollegen, Vereinskameraden, Lieblingspostboten und wem man sonst noch eine Freude machen will. Umweltfreundlich, fair und von ausgezeichneter Qualität.